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    Eingangstor des Krüger Nationalparks

    Willkommen im Krüger Nationalpark!

    Informationen zum Krüger Park und anderen Nationalparks

    Wer nach Südafrika reist, für den ist der Besuch eines der vielen Nationalparks ein absolutes Muss. Sie möchten sicherlich die Big 5 (Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn) sehen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die verschiedenen Südafrika Nationalparks, Foto-Safaris und die typischen Gewohnheiten, die dazu gehören.

    In und um den Krüger Nationalpark bieten wir verschiedene Reisemöglichkeiten an. Wenn Sie Fragen dazu haben können Sie jederzeit Kontakt mit unseren Reisespezialisten aufnehmen.

     

    krueger-nationalpark-loewen-auf-strasseKrüger Nationalpark

    Der bekannteste und wichtigste Südafrika Nationalpark ist natürlich der Krügerpark (Krüger Nationalpark Karte). Er liegt im nordöstlichen Teil des Landes und umfasst ein größtenteils noch unberührtes Naturgebiet von 60 mal 350 km. Im Krüger Nationalpark liegen etwa 20 Camps (eingezäunte Gebiete), in denen die Parklodges und Unterkünfte liegen. Außerdem gibt es noch einige private Parks (mit Lodges), teilweise am Rande des Parks. Da die dazwischen liegenden Zäune entfernt wurden kann das Großwild frei umher ziehen.

    In und um den Krüger Nationalpark gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten. Der Preis hängt von der Lage, der Qualität der Unterkünfte und der gebotenen Extras wie Verpflegung und Fotosafaris ab. Im folgendem werden die Unterschiede zwischen einer Übernachtung im Park und außerhalb erklärt.

     

    Rondavel im Kruegerpark

    Ein typisches Rondavel im Park

    Unterkünfte im Krüger Nationalpark

    Vorteile:
    Die Unterkünfte im Park (Krüger Camps) sind relativ preiswert. Außerdem sind Sie von niemandem abhängig und können Ihren Tag und die Route ganz nach Ihren Wünschen planen. Mit unserem Baustein Rondavels im Krüger Park übernachten Sie zwei Nächte ein einem der Restcamps und machen einen morgendlichen Gamewalk.

    Nachteile:
    Die Krüger Camps (wie Skukuza, Satara, Olifants) werden von der Regierung geführt. Aus diesem Grund sind die Restcamps häufig recht groß (wie ein großer Bungalowpark) und haben wenig Atmosphäre. Mahlzeiten sind nicht inbegriffen und die Restaurants sind ebenfalls auf eine große Anzahl von Gästen ausgelegt. Sie können auch den Grill (Braai) vor Ihrem Haus benutzen, aber dann sollten Sie schon außerhalb des Parks einkaufen gehen. In den meisten Camps gibt es einen Supermarkt, aber die Auswahl ist begrenzt. Auch geführte Fotosafaris sind nicht im Übernachtungspreis enthalten. Wir können für Sie aber eine organisierte Morgen- oder Abend-Foto-Safari buchen (vor Ort häufig ausgebucht); Sie sind dann zu Fuß oder mit dem Landrover im Park unterwegs und gehen in Begleitung eines erfahrenen Guides auf der Suche nach den wilden Tieren.

     

    Privatlodge in einem Safari Reservat

    Die Seele auf der Terrasse baumeln lassen

    Private Lodges rund um den Krüger Nationalpark

    Vorteile:
    Die Unterkünfte sind kleiner und bieten mehr Atmosphäre. Die Unterbringung erfolgt auf Basis von Vollpension und Fotosafaris. Normalerweise ist mindestens eine Safariaktivität pro Tag inklusive. Da Sie mit ausgebildeten Guides auf Safari gehen, haben Sie in der Regel bessere Chancen die Big Five zu sehen. Am Abend essen Sie oft am Lagerfeuer und werden so das wahre Buschfeeling bekommen.

    Nachteile:
    Natürlich ist der Preis hier höher als bei den staatlichen Unterkünften. Der Aufenthalt ist in der Regel mit Halb- oder Vollpension inklusive aller Aktivitäten, was es schnell teuer aussehen lässt. Zählen Sie die Mahlzeiten dazu, dann fällt der Preisunterschied gegenüber den preiswerteren Parks kaum auf.

    Kompliziert? Unsere Empfehlung: eine Kombination beider Reisearten ist eigentlich am Schönsten. Mit unserem Baustein Sturmlaternen im Busch haben Sie die Möglichkeit dazu.

     

    Weitere wichtige Südafrika Nationalparks

    Nashorn im Hluhluwe Park

    Der Hluhluwe Nationalpark ist vor allem für die vielen Nashörner bekannt.

    Hluhluwe
    Eigentlich Hlhuhluwe-Imfolozi Nationalpark, 1897 zum Nationalpark erklärt und nach dem Krüger Nationalpark der älteste Südafrika Nationalpark. Er besteht aus zwei Teilen: Hluhluwe und Imfolozi, die durch eine Art Korridor miteinander verbunden sind. Es ist einer der schönsten Parks Südafrikas, den Sie eigentlich nicht verpassen dürfen! Es gibt Löwen, Elefanten, Giraffen, sowohl Breit- als auch Spitzmaulnashörner und noch viele andere Tiere. Von St. Lucia oder den Unterkünften um Hluhluwe aus können Sie auch organisierte Foto-Safaris im offenen Jeep unternehmen. In Ihren Reiseplan können wir einen Tages- oder Halbtagesausflug von St. Lucia aus einplanen – mit unserem Baustein Bootsafari zu den Hippos können Sie den Hluhluwe Park besuchen.

     

     

     

    Tsitsikamma, Storms River

    Am Strand von Cape Vidal kann man bei gutem Wetter auch schnorcheln gehen.

    St. Lucia
    Oder um es offiziell zu machen: iSimangaliso Wetland Park. Ein enormes Naturschutzgebiet, von der UNESCO geschützt, das in verschiedene Parks und Reservate unterteilt ist. Dort gibt es Krokodile, Nilpferde, viele verschiedene Vogelarten und leider auch Mücken… Einer der Höhepunkte ist eine Bootsfahrt über den See; diese können Sie direkt vor Ort in St. Lucia buchen. Oder Sie können auch eine Tagesauflug mit einem Allradwagen zu den fast menschenleeren Stränden und Dünen von Cape Vidal machen.

     

     

     

     

     

    Wasserloch im Addo Elephant Park

    Halten Sie Ihre Kamera bereit!

    Addo Elephant Nationalpark
    Dieser Südafrika Nationalpark (164.000 ha) liegt in den Zuurbergen, etwa 75 km nördlich von Port Elizabeth im Tal des Sundays River. Der Park ist berühmt für seine vielen Elefanten. Nach viel Wilderei gab es einmal nur noch 11 Elefanten, aber jetzt sind es wieder etwa 450, die können Sie also gar nicht verpassen. Der Park hat eine schöne, grüne Landschaft und eine besondere Vegetation wie den Spekboom mit seinen lila Blüten. Wenn Sie bei Port Elizabeth noch ein wenig Zeit haben, lohnt sich ein Besuch des Addo Elephant Parks sicherlich. Es gibt Pläne den Park auf 360.000 ha zu erweitern. Neben Elefanten, Büffeln, Löwen, Leoparden und Nashörnern gibt es auch Wale und weiße Haie in diesem Nationalpark.

     

     

    Hängebrücke im Tsitsikamma Nationalpark

    Unterwegs im Tsitsikamma Nationalpark

    Tsitsikamma Nationalpark
    Ein Küstenpark, der die 100 km lange und raue Küste zwischen Plettenberg Bay und Humansdorp einnimmt. Ein schmaler, etwa 5 km breiter Streifen mit den Tsitsikamma Bergen im Hintergrund, mit wunderschönen Schluchten und Flüssen. Außergewöhnlich ist die Vegetation im allzeit grünen Wald: Yellowwood (sog. Stinkholz) und Proteas (Südafrikas nationale Blume). Einer der bekanntesten Orte ist das Gebiet um Storms River. Im Tsitsikamma Nationalpark und dem nahe gelegenen Robberg Nature Reserve können Sie auch sehr gute Trekkings und Wanderungen machen.

     

     

     

     

     

    Gamewalk im Krüger Nationalpark

    Gamewalk durch den Krüger Park

    Foto-Safaris, Gamewalks und vieles mehr

    Das sind Pirschfahrten bei denen man mit (meistens offenen) Jeeps oder speziellen Fahrzeugen auf die Suche nach den wilden Tieren geht. Begleitet von einem oft bewaffneten Ranger, der ein großes Wissen über Flora und Fauna besitzt. Die Informationen während der Foto-Safaris sind auf Englisch, manchmal auch auf Südafrikanisch. In manchen Fällen auch ein sogenannter Tracker dabei; jemand der vorne sitzt und die Umgebung nach (Groß)-Wild absucht. Es sind begeisterte Naturmenschen, die Sie die Umgebung genießen lehren. Auch wenn Sie nicht viele verschiedene Tieren sehen, sind Walking- oder Foto-Safaris sicherlich ein Erlebnis wert. In manchen Lodges gibt es selbst ein Tagebuch, in dem die „Sightings“ laufend festgehalten werden. Das Mindestalter für einen Gamedrive ist in der Regel 8 Jahre, für einen Gamewalk liegt es bei 12 Jahren.

     

     

    Jeep im Nationalpark

    Mit dem Jeep auf Safari

    Ankunft, Abfahrt und Tageseinteilungen

    In einer Lodge zu übernachten lohnt sich nur, wenn Sie 2 Nächte bleiben. Es sei denn Sie kombinieren zwei Lodges oder Camps im selben Gebiet. Das machen die meisten Reisenden. Kürzer ist nicht ratsam, länger geht natürlich. Sie kommen in der Regel gegen 15:00 Uhr an, beziehen Ihr Zimmer, Häuschen oder eingerichtetes Zelt und erfrischen sich ein wenig. Und dann geht es gleich los mit der Mittagssafari. Abfahrt ist nach der Morgensafari, also etwa um 10:00 Uhr. Wenn Sie noch weit fahren müssen, können Sie diese morgendliche Aktivität natürlich auch auslassen. (Die Kosten bleiben gleich.)

    Foto-Safaris und andere Aktivitäten finden eigentlich immer zwei Mal am Tag statt: kurz nach Sonnenaufgang und am Nachmittag. Die Parks haben feste Öffnungszeiten, in der Regel von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das wird strikt befolgt, vor allem wegen der Sicherheit. Sie können daher absolut nicht später kommen. Sollte das doch der Fall sein, dann nehmen Sie in jedem Fall telefonisch Kontakt mit der Lodge auf.

     

    Tipps für unterwegs

    Ein Elefant kreuzt den Weg bei der Safari

    Vorsicht! Elefanten kreuzen die Straße

    Mahlzeiten
    Bei Vollpension sind die Mahlzeiten und Kaffee/Tee inklusive. Das Abendessen ist oft in der Form eines „Braais“ oder Barbeques, bei dem (viel) Fleisch gegrillt wird, in Kombination mit Reis, Kartoffeln, Salat etc. Sind Sie Vegetarier oder haben Sie bestimmte Unverträglichkeiten, dann teilen Sie uns das bitte immer bei der Buchung mit. Fahren Sie selber im Krüger Nationalpark umher, dann sorgen Sie dafür, dass Sie zum Lunch etwas im Auto haben oder zeitig in einem Camp sind. Dort gibt es oft einen Shop und ein Restaurant.

     

     

     

     

     

    Reiten Sie durch das Mlilwane Wildlife Sanctuary

    Reiten Sie durch die beeindruckende Landschaft von Swaziland

    Kleidung unterwegs
    Sie brauchen wirklich keine spezielle Safari-Kleidung, um Ihre Foto-Safari zu genießen. Ein paar Tipps: Tragen Sie gedeckte Farben (wie grün, kaki, braun und schwarz) um die Tiere nicht zu verschrecken. Nehmen Sie einen warmen Pullover, Schal und Mütze mit: dies ist wirklich nötig, denn morgens und abends kann es bei der Fahrt im offenen Auto ziemlich kalt werden. Am besten ist es mehrere Lagen anzuziehen. Eine Taschenlampe ist auch sehr praktisch, wenn Sie früh oder spät zurückkommen. Sorgen Sie für lange Ärmel und Hosenbeine, gegen Mücken bei Sonnenuntergang und gegen scharfe Pflanzen, wenn Sie eine Walking-Safari (zu Fuß natürlich) machen. Nehmen Sie auch einen Fotoapparat oder eine Videokamera mit. Davon haben Sie allerdings nur was, wenn Sie ein gutes Zoom-Objektiv haben. Ein Fernglas ist auf jeden Fall praktisch. Essen, Trinken und Rauchen ist unterwegs natürlich untersagt, während eines Stopps kann geraucht werden, und die Ranger sorgen für Getränke.

     

     

    Sicherheit und Erreichbarkeit

    Das Eingangsschild des Cape of Good Hope Nationalparks

    Am Kap der guten Hoffnung

    Sicherheit
    In den Südafrika Nationalparks mit großen (Raub)-Tieren darf man absolut nicht aus dem Auto oder Safari-Fahrzeug aussteigen, es sei denn, ein bewaffneter Ranger ist dabei. Im Krüger Nationalpark, wo Sie immerhin in Eigenregie fahren, gibt es spezielle Halteplätze, wo das trotzdem möglich ist und es auch Toiletten gibt. Ausnahmen sind die Parks, in denen kein großes Raubwild herum läuft, wie zum Beispiel Mlilwane in Swaziland. Hier können Sie auf eine ganz andere Art und Weise den Park und die Tiere entdecken, wie z.B. mit dem Pferd, Fahrrad oder einfach unabhängig zu Fuß.

    Erreichbarkeit
    Vor allem wenn Sie mit dem Auto durch Südafrika fahren, ist es praktisch, ein Handy dabei zu haben. Sie können Ihr eigenes mitnehmen und vor Ort eine SIM-Karte kaufen. Ein Telefon ist dann nützlich, wenn Sie den privaten Parks mitteilen müssen, wie spät Sie ankommen. Und natürlich ist es auch ein Stück Sicherheit.

     

     

     

    Tourist fotografiert Zebra aus dem Auto heraus

    Halten Sie alle Fenster geschlossen!

     

    Eintritte Nationalparks
    An jedem Eingang zu den großen Südafrika Nationalparks finden Sie eine Rezeption, in der Sie Karten und alle benötigten Informationen erhalten können. Man schreibt Ihr Kennzeichen auf, und Sie bezahlen einen kleinen Eintrittspreis (Tagespreis oder wenn Sie im Park übernachten, einen einmaligen Eintritt). In der Regel wird dies pro Person und pro Auto gerechnet. Die Privatparks haben Eingangstore. Hier sitzt oder kommt ein Pförtner, der das Tor öffnet und schließt. Sie müssen meistens vorher mit Ankunftszeit angemeldet sein. Wenn Sie den Park verlassen, dann benötigen Sie Ihre Eintrittgenehmigug oder eine gesonderte Ausfahrtgenehmigung, die Sie in der Lodge, in der Sie übernachten, bekommen. So weiß man genau, wer in den Park hinein und heraus fährt – sicher ist sicher.

     

     

     

    Eine Giraffe in freier Wildbahn

    Erleben Sie wilde Tiere hautnah

    Eintrittspreise Nationalparks (ohne Gewähr, Stand August 2016)

    Park
    Preis pro Tag
    Kind                                                        
    Addo NP  232 ZAR p.P.  116 ZAR p.P.
    Augrabies Falls NP  136 ZAR p.P.  68 ZAR p.P.
    Cape of Good Hope  125 ZAR p.P.  65 ZAR p.P.
    Cape Vidal  40 ZAR p.P.
    + 50 ZAR für den Mietwagen + 5 ZAR Community Levy
      30 ZAR p.P.
    Golden Gate NP  160 ZAR p.P.  80 ZAR p.P.
    Hluhluwe/Imfolozi  195 ZAR p.P.  98 ZAR p.P.
    Krüger Nationalpark  280 ZAR p.P.  140 ZAR p.P.
    Royal Natal  40 ZAR p.P.  20 ZAR p.P.
    Sodwana Bay  35 ZAR p.P. + 50 ZAR für den Mietwagen + 5 ZAR Community Levy  30 ZAR p.P.
    Swaziland Mlilwane  40 ZAR p.P.
    Timbavati Nature Reserve  200 ZAR p.P. + 140 ZAR für den Mietwagen
    Tsitsikamma  180 ZAR p.P.  90 ZAR p.P.