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    Erlebe Südafrika

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    Gesundheit in Südafrika

    Der Strand von St. Francis Bay in der Nachmittagssonne

    Der Strand von St. Francis Bay

    erlebe-fernreisen hat sich bemüht, die Korrektheit der folgenden Informationen zu garantieren. Um auf dem neusten Stand zu sein, empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall Kontakt mit den zuständigen Institutionen aufzunehmen.

    Südafrika und Mosambik sind teilweise (sub)tropische Länder und daher ist das Risiko zu erkranken höher als zuhause. Das kommt daher, dass es in einem tropischen Klima einfach mehr Bakterien gibt. Mit seiner feuchten Wärme ist so ein Klima ein guter Nährboden für Krankheitserreger. Natürlich sollten die Bedenken krank zu werden nicht übertrieben werden und dadurch Ihrer Reiselust im Weg stehen. Dennoch empfehlen wir Ihnen, sich gut vorzubereiten und auch vor Ort bewusst mit den Gesundheitsrisiken umzugehen.

    Vor der Abreise ins südliche Afrika können Sie bereits einige Vorsorgemaßnahmen treffen, diese besprechen wir zuerst. Dann erläutern wir, was Sie vor Ort machen können, um gesund zu bleiben und schließlich erklären wir, worauf Sie achten sollten, wenn Sie wieder zu Hause sind.

     

    Gesundheitsmaßnahmen vor der Reise

    Kleiner Junge in Knysna

    Kleiner afrikanischer Junge

    Nehmen Sie vor der Reise Kontakt mit einer kompetenten medizinischen Stelle wie z.B. Ihrem Hausarzt bzw. dem Tropeninstitut auf. Wir empfehlen Ihnen, den Impfpass überprüfen zu lassen und die nötigen Impfungen weit im Voraus zu regeln. Gehen Sie deshalb rechtzeitig vor Abreise zum Ihrem Hausarzt.

    Falls Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie zwingend die Packungsbeilage mit. So können Sie den Verdacht auf Drogenmitnahme vermeiden. Außerdem empfehlen wir Ihnen, sich vorab ausreichend mit Ihren Medikamenten einzudecken, damit Sie vor Ort in den Apotheken nicht nach einem passenden Präparat suchen müssen. Denken Sie bitte auch an eine englische Bescheinigung Ihres Arztes, in der bestätigt wird, dass Sie das Medikament zwingend einnehmen müssen.

    Eine Last-Minute Reise nach Südafrika oder Mosambik ist für einen gesunden Menschen kein Problem. Zur Not können Sie auf dem Flughafen noch zu einer Travel Clinic oder dem medizinischen Dienst gehen. Nehmen Sie auf jeden Fall immer Ihr Impfbuch mit, wenn Sie eins haben.

     

    Cocktails am Strand von Mosambik

    Entspannen Sie am Strand von Mosambik

    Diese Webseiten geben Ihnen zusätzlich gute Informationen zu vorbereitenden Gesundheitsmaßnahmen:

    Institut für Tropenmedizin Berlin, http://tropeninstitut.charite.de
    Abt. Infektions- und Tropenmedizin der Ludwig-Maiximilians-Universität München, www.tropinst.med.uni-muenchen.de
    der Reisemedizinische Infoservice mit vielen Tipps, fit-for-travel.de

    In den warmen Sommermonaten (November bis März) kommt in und um den Krüger Nationalpark, in Swaziland und St. Lucia Malaria vor. Auch Mosambik und Botswana gehören zum Malariagebiet. Nehmen Sie für die richtige Prophylaxe Kontakt mit Ihrem Hausarzt und dem Tropeninstitut auf.

     

     

     

    Giraffen im Krüger Nationalpark

    Zwei Giraffen beim Fressen im Krüger Nationalpark

    Zusätzlich zu einer eventuellen Einnahme von Malariatabletten empfehlen wir Ihnen die folgenden risikobeschränkenden Maßnahmen: Abends Arme, Beine und Füße mit Kleidung bedecken, ein Antimückenmittel mit DEET auftragen und ein Mückennetz verwenden. Das Moskitonetz können Sie eventuell mit einem Insektenabwehrmittel imprägnieren. Sorgen Sie auch dafür, dass Sie etwas dabei haben um das Mückennetz aufzuhängen. Sollten Sie trotz der empfohlenen Vorsorgemaßnahmen dennoch auf einmal Fieber bekommen, das länger als zwei Tage anhält, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um Malaria auszuschließen. Das gilt bis zu zwei Monaten nach Ihrer Rückkehr nach Deutschland.

    Für Reisen ins südliche Afrika werden Impfungen gegen DTP (Diphtherie, Tetanus und Polio, ca. 10 Jahre gültig) und Hepatitis A empfohlen. Die Impfung gegen DTP haben die meisten Menschen bereits in ihrer Jugend erhalten. Nach einer Wiederholungsspritze brauchen Sie sich darum erst mal nicht mehr zu kümmern.

     

     

    Die berühmten Schilder am Kap der Guten Hoffnung

    Schlafen Sie in Kapstadt und besuchen das Kap der guten Hoffnung

    Die reguläre Hepatitis A Impfung hat eine begrenzte Wirkungsdauer, darum muss sie kurz vor der Reise gegeben werden. Wenn Sie häufiger oder für längere Zeit in Länder reisen, in denen Hepatitis A vorkommt, können Sie überlegen eine Langzeit-Impfung zu nehmen, wie zum Beispiel Havrix. Denken Sie allerdings daran, dass diese Impfstoffe nicht ganz günstig sind und nach 6 Monaten eine Wiederholungsimpfung durchgeführt werden muss. In Mosambik und Simbabwe wird manchmal nach einer Cholera-Bescheinigung gefragt, informieren Sie sich hierüber bei Ihrem Hausarzt.

    Bitte beachten Sie, dass bei der Einreise aus oder mehr als 12-stündigem Transit durch ein von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertes Land der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt wird. Falls Sie keine gültige Impfung nachweisen können, werden Sie von den Grenzbehörden unmittelbar zurückgeschickt oder für 6 Tage auf eigene Kosten in Quarantäne versetzt.

    Sambia gehört seit dem 30. Januar 2015 nicht mehr zu einem Gelbfieberrisikogebiet. Ein Nachweis ist daher für Südafrika nicht erforderlich. Bei einer anschließenden Reise nach Botswana wird jedoch der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorausgesetzt. Denken Sie daher daran Ihren internationalen Impfausweis mit dem Nachweis der Impfung mit sich zu führen.

    Sollten Sie nach einem Aufenthalt im Gelbfiebergebiet Ihre Reise nach Südafrika, Botswana oder Namibia fortsetzten benötigen Sie den Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Weitere Informationen dazu finden Sie auch auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

     

    Gesundheit vor Ort

    Jetlag

    Mokorotour durch das Okavangodelta

    Mokorotour auf dem Okavango in Botswana

    Der Jetlag ist das Durcheinanderbringen Ihrer „biologischen Uhr“, u.a. des Schlaf-Wach-Rhythmus, das durch den Flug über mehrere Zeitzonen entsteht. Die ersten Tage nach dem Flug muss sich der Körper an den neuen Biorhythmus gewöhnen, dadurch können Sie sich müde oder benommen fühlen.
    Es ist ratsam, im Flugzeug wenig Kaffee oder Alkohol zu trinken und nach Ankunft die ersten ein bis zwei Tage nicht zu viel von sich zu verlangen. Es gibt zwar kaum einen Zeitunterschied zwischen Deutschland und dem südlichen Afrika (nur im Winter ist der Unterschied eine Stunde) aber Sie haben einen langen Flug hinter sich. Daher empfehlen wir Ihnen sich nach Ihrer Ankunft erstmal an das Klima zu gewöhnen und nicht direkt weitere Strecken zu fahren. Gerne planen wir Ihnen als Entspannter Beginn Ihrer Safari eine Nacht in Pretoria oder in Johannesburg ein. Sagen Sie uns einfach kurz Bescheid.

    Bilharziose

    Beugen Sie einer Infektion vor, indem Sie nicht in stillstehendem Wasser schwimmen.

    Zika-Virus

    Der Zika-Virus wird von Stechmücken übertragen und geht mit Grippe-ähnlichen Symptomen sowie Hautausschlag oder Entzündungen der Augenbindehaut einher. In einigen wenigen Fällen ist bei Neugeborenen eine geistige Behinderung aufgetreten, wenn die Mutter zuvor am Zika-Virus erkrankt war. Der ursächliche Zusammenhang ist zwar nicht eindeutig bewiesen, dennoch sollten Schwangere auf nicht unbedingt nötige Reisen in die betroffenen Gebiete verzichten. Es gibt keine bestätigten Fälle einer Infektion mit dem Zika-Virus in afrikanischen Ländern. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amts.

     

    Noch ein paar Tipps für Ihre Südafrikareise

    Hautpflege

    Felsformationen an der Panoramaroute

    Bourke’s Luck Potholes an der Panoramaroute

    Nehmen Sie auch kleinere Wunden ernst. Beobachten und desinfizieren Sie diese und kleben Sie tagsüber ein Pflaster darauf. Kratzen Sie Mückenstiche nicht auf. Schützen Sie Ihre unbedeckte Haut immer mit Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, auch in der Regenzeit. Die Sonne in Afrika ist sehr stark, auch wenn es bewölkt ist. Wenn Sie schnell Hautirritationen bekommen, ist es am besten, Kleidung aus Baumwolle oder Leinen zu tragen, darin schwitzen Sie nicht so schnell. Sie können sich eventuell nach dem morgendlichen Waschen einpudern, um Ausschlag zu vermeiden. Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände nach jedem Toilettenbesuch. Tragen Sie keine grell gefärbte oder schwarze Kleidung und benutzen Sie kein starkes Parfüm, Deo oder Aftershave, um stechende Mücken auf Distanz zu halten.

    Insbesondere in der Trockensaison ist es möglich, einen Zeckenbiss zu bekommen (in den europäischen Wäldern ist die Chance größer). Kontrollieren Sie morgens und abends Ihren Körper, insbesondere die Kniekehlen und Leisten. Wenn Sie eine Zecke finden, dann betäuben Sie das Tier nicht mit Alkohol, sondern benutzen Sie lieber eine Zeckenzange (in deutschen Apotheken erhältlich) oder gehen Sie zu einem Arzt vor Ort. Wenn nach dem Besuch eines Waldgebietes unerklärte (kreisförmige) Blutergüsse auftreten, sollten Sie sich ebenfalls an einen Arzt wenden.

     

     

    Sonnenstich

    Reisende mit Hut

    Schützen Sie sich vor der Sonne

    Vermeiden Sie einen Sonnenstich, indem Sie einen Hut o.ä. und eventuell eine Sonnenbrille tragen. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer eine Flasche Wasser bei sich haben, vor allem, wenn Sie in die Natur gehen, und nicht schnell Trinkwasser zur Hand haben. Wenn Sie einen Sonnenstich vermuten (bei Schwindelgefühlen oder Kopfschmerzen): Trinken Sie etwas, setzen Sie sich in den Schatten und bleiben Sie wenn möglich dort und ruhen sich aus.

     

     

     

     

    Gesundheit nach Ihrer Heimkehr

    WICHTIG!

    Strand im Tsitsikamma Nationalpark

    Der berühmte Tsitsikamma Nationalpark

    Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr (und das kann u. U. Monate später sein) Fieber, Magen- bzw. Darmschmerzen oder andere Beschwerden bekommen, die Sie mit keiner bestimmten Ursache in Verbindung bringen können, dann sollten Sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt aufnehmen. Schildern Sie Ihrem Arzt, wie lange und wo Sie im südlichen Afrika waren und was Sie dort gemacht haben. Wenn Sie viel Kontakt mit der lokalen Bevölkerung hatten, ist es vernünftig einen Mantoux-Test machen zu lassen (TBC).