20 Tage Jeep-Safari-Rundreise

Mosambik Land-und-Strand-Abenteuer

Reiseroute: Johannesburg - Blyde River Canyon - Krüger Nationalpark - Casa Lisa - Inhambane - Vilankulos - Bilene - Ponta D' Ouro - Mlilwane (Swaziland) - Johannesburg

Mosambik, ein etwas ungewöhnliches Urlaubsziel, über das wir sehr enthusiastisch sind. Nach beinahe 20 Jahren Bürgerkrieg erholt sich diese ehemalige portugisische Pronvinz wieder schnell. Auch der Tourismus (jetzt noch vor allem von Südafrika aus), kehrt wieder zurück, aber noch nicht in Massen.
Kennzeichnend für Mosambik ist die Mischung von afrikanischen, arabischen und portugiesischen Einflüssen, was eine sehr schöne und lebendige Atmosphäre ergibt, ganz anders als die umliegenden Länder. Überall auf der Straße, selbst in den kleinsten Fischerdörfchen, und trotz der Armut in der die meisten Menschen noch leben, fühlen Sie in der Luft eine Leidenschaft, ein wahres Lebensgefühl, das etwas Brasilianisches hat.

Satte 2.500 km Küste, kalkweiße oder gelbe mit Palmen eingerähmte Strände durchweg verlassen oder noch sehr ruhig, eine türkise See und perfekte Fischrestaurants. Obendrein hat Mosambik wunderschöne Korallenriffe. Neben den verschiedenen Haien, Rochen und Aalen ist es nicht unwahrscheinlich, dass Sie seltene Fische sehen werden, wie die Zebramuräne, den (lila) Schmetterlingsfisch und den Tigersalmler bzw. Tigerfisch.

Zusammen mit unseren Partnern, mit jahrelanger Erfahrung in Mosambik, haben wir diese bezahlbare Reise, startend in Südafrika, zusammengestellt; Sie lernen all diese Aspekte von Mosambik kennen.
Reisedauer 20 Tage/ 19 Nächte
Start täglich
Übernachtungen im Dachzelt Ihres Wagens
Reisekosten € 1825,- p.P. bei 2 Personen
ab € 1405,- Euro bei 4 Personen
Inklusive 18 Tage Allrad-Mietwagen, Campingausrüstung, alle Kilometer, Campsite-Übernachtungen, Straßenkarten, Einführung bei Abholung und Grenzdokumente.
Transport mit dem Allradwagen (inklusive) und Campingausrüstung Exklusive Parkeintritte, Benzin, Zoll, Grenzkosten, Visum Mosambik, eventuell fakultative Foto-Safaris, Deckung des Restrisikos, internationale Flüge. Beim Allinklusive-Tarif entfällt das Eigenrisiko (Preise auf Anfrage).

Tag 1-2 : Flug Deutschland - Johannesburg, Aufenthalt Blydepoort

Tagesentfernung: circa 500 km

Flug nach Johannesburg. Bei Ankunft in Flughafen holen Sie Ihr Gepäck vom Band. Nach dem Zoll wartet unser Vertreter schon auf Sie, um Sie zur Allrad-Vermietstation, nicht weit vom Flughafen entfernt, zu bringen. Hier können Sie in aller Ruhe Ihre Formalitäten erledigen und Ihren Jeep und auch Ihre Campingausrüstung kontrollieren. Dann sind Sie startklar für Ihr "großes Abenteuer"! Die erste Strecke beinhaltet etwa 6 Stunden Fahrt: über die N4, über Witbank, fahren Sie zur östlichen Provinz Mpumalanga. Die Landschaft weitet sich langsam und wird hügeliger, auch der Verkehr wird immer weniger. Dann kommen die Gipfel des Drakensbergs in Sicht und danach die beeindruckende, teilweise bis zu einer Tiefe von 700 Metern ausgewaschene Schlucht des Blyde River Canyons. Sie übernachten auf dem Campingplatz des Aventurea Blydepoort Parks. Es gibt ein kleines Geschäft und ein Restaurant.
Blyde River Canyon
Bourkes Luck Potholes

Tag 3: Blyde River Canyon

Tagesentfernung: circa 200 km

Heute haben Sie Zeit, die spektakuläre Natur in der Umgebung in vollen Zügen zu genießen. Machen Sie eine Autofahrt um den Blyde River Canyon und schauen sie sich die außergewöhnlich geformten Hügel, die drei Rondavels, die durch Wind und Erosion abgeschliffenen Löcher, Bourkes Luck Potholes, und den hochgelegenen Aussichtspunkt Gods Window, wo Sie bei gutem Wetter bis nach Mozambik sehen können. Tolle Stopps zwischendurch sind das gesellige Dörfchen Sabie und die ehemalige Minenarbeiterstadt Pilgrims Rest mit ihren alten Häusern und gemütlichen Cafes.

Decken Sie sich heute auch mit Proviant ein, bei den Supermärkten in erner der größeren Orte.

Tag 4: Blydepoort - Krüger Nationalpark

Tagesentfernung: circa 200 km

Sobald Sie ihr Dachzelt abgebaut haben, fahren Sie über den schönen Erasmus-Pass zum Orpen Eingang des Krüger Nationalparks. Stehen Sie daher heute auch früh auf, sodass Sie kurz nach Sonnenaufgang im Krüger Nationalpark sind. Das ist die beste Zeit, um Tiere und natürlich die Big Five zu sehen. Beim Eingang des Parks gibt es Eintrittskarten, Routenkarten usw. Sie dürfen nicht schneller als 40 km/h fahren, lassen Sie sich also Zeit. Sie übernachten in einem der Camps im mittleren Teil des Parks. Diese Camps sind komplett vom Park abgezäunt und sind mit einer Bar, Restaurant und kleinem Geschäft ausgestattet (geöffnet bis etwa 19:00 Uhr). Klicken Sie hier für eine Karte des Krüger Nationalparks.
Hinweis im Krueger Nationalpark
Zebra im Krueger Nationalpark, Suedafrika

Tag 5-6: Krüger Nationalpark

Zwei volle Tage haben Sie nun für den Krüger Nationalpark. Mit seinen 2 Millionen Hektar Fläche ist der Park schon beinahe ein Land für sich!
Mit Ihrem Allradwagen können Sie die Orte aufsuchen, an denen nicht jeder vorbeikommt, kurzum, Sie bekommen einen guten Eindruck von diesem ausgedehnten Park.

Fakultativ können wir auch eine Walking-Safari für Sie buchen (ca. 35,- Euro pro Person): Eine Stunde vor Sonnenaufgang starten Sie dann in einer Gruppe von maximal 8 Teilnehmern (12 Jahre oder älter) für eine abenteuerlichen 3-4 Stunden dauernde Walking-Safari (Gamewalk) unter Leitung von 2 bewaffneten Rangern. Zu Fuß durchqueren Sie den Park auf der Suche nach dem kleinen und großen Wild und lernen alle In´s und Out´s des Krüger Nationalparks kennen. Der "Spaziergang" endet wieder im Camp.

Tag 7: Krüger Nationalpark - Casa Lisa

Tagesentfernung: circa 250 km

Heute verlassen Sie den Krüger Nationalpark wieder und reisen über den Crocodile Bridge Ausgang nach Komatipoort/Ressano Garcia, der Grenze zu Mosambik (ca. 20 km). Dann weiter zur Hauptstadt Maputo, das frühere Lorenzo Marques. Machen sie einen kurzen Stadtausflug und schauen sich zum Beispiel einmal die Feira Popular, ein ummauertes Stückchen Ausgangsleben mit Bars, Restaurants und Außencafés an. Dann wieder aus der Stadt heraus und in den Norden. Nach 45 km und den ganzen Stress hinter sich lassend, erreichen Sie Casa Lisa, eine tolle Campsite mit Restaurant. Das liegt etwa auf der Hälfte zwischen Maputo und XaiXai. Der gesamte Weg, den Sie heute hinter sich lassen, beträgt ca. 250 km.
Suedafrikanischer Junge
Kirche in Suedafrika

Tag 8: Casa Lisa - Inhambane

Tagesentfernung: circa 450 km

Früh beginnt das Frühstück für die Autofahrt nach Inhambane, über einen guten Asphaltweg. Unterwegs kommen Sie an unzähligen Kokoknussplantagen vorbei und reisen durch nette afrikansiche Dörfer. Auf der Hälfte des Weges liegt Xai Xai, (Gesamtabstand heute etwa 450 km). Sie schlafen auf dem Campingplatz von Guinjata Bay, 50 m vom Strand entfernt, zwischen den Mangroven und Palmwäldern, auf halbem Wege zur Halbinsel Barra, einem pitoresken Teil von Mosambik, wo Sie eine spektakuläre Aussicht über die perlweißen Stände und das helle azurblaue Wasser des Indischen Ozeans haben. Es gibt eine gesellige Beachbar, eine Rezeptione und ein gutes a-la-carte Restaurant, wo Sie natürlich alle Fischspezialitäten probieren können, denn der Fisch wird hier jeden Tag frisch gefangen. Beim "Aktivitäten-Desk" des Campings können Sie allerlei Ausflüge und (Wasser)aktivitäten buchen.


 
  

Tag 9-10: Inhambane - freier Aufenthalt

Verweilen Sie an den prächtigen Sandstränden vom hier himmelblauen Indischen Ozean. Sie können auch herrlich entspannen, die Sonnenuntergänge genießen oder endlose Spaziergänge machen entlang der beinahe verlassenen Strände. Aber etwas aktiver geht es auch, denn man kann Quadbikes mieten, und die Lodge hat ein gutes Wassersportzentrum. Sie können hier die Ausrüstung zum Schnorchel, Tauchen (PADIcursus etwa 160,- Euro), Deep Sea Angeln, Kajak fahren, Reiten (ca. 20,- Euro) und Katamaransegeln (Tagesausflug etwa 25,- Euro) mieten.

Ein Bootsausflug mit traditioneller portugiesischer Dhow über die Lagune ist auch empfehlenswert. Sie kommen dann nach Maxixe, ein Städtchen an der anderen Seite des Wassers, mit einem tollen lokalen Markt (ca. 5-10 Euro). Die alte, koloniale Stadt Inhambane, 1534 von Vasco da Gama gegründet, liegt etwa 25 km entfernt und ist mit seinen Kolonialgebäuden und der aus dem Jahre 1700 stammende Kathedrale sicher einen Besuch wert. Verlängerung Ihres Aufenthalts ist natürlich möglich.
Boottrip in Mosambik, Afrika
Boottrip: einfach die Farben und die Sonne geniessen
Menschen in Mosambik

Tag 11: Inhambane - Vilankulos

Tagesentfernung: circa 275 km

Weiter geht es in den Norden zum Örtchen Vilankulos. Entlang des historischen mosambikanischen Kanals, gebenüber Vilanculo, auf dem Festland, liegt eine Kette von 5 Inseln: Bazaruto, Benguerra, Magaraque, Banque und Santa Carolina. Diese Inseln, das berühmte Bazaruto Archipel, sind bereits vor 25000 Jahren vom Festland abgedriftet. Der Wald, die Savanne und das Sumpfökosysstem halten eine vielfältige Population von außergewöhnlicher Flora und Fauna auf diesen idyllischen und sehr tropischen Zielen, mit unverdorbenen und abgeschiedenen Stränden in Stand. Es ist jetzt ein Nationalpark. Auf den Inseln, durch das untiefe Wasser vom Festland geschieden, liegen sehr teuere Lodges, aber von Ihrem Aufenthaltsort Vilankulo sind gute Dhow-Ausflüge zu diesem Archipel zu machen.

Tag 12-13 : Vilankulos

Aufenthalt in Vilankulos. Sie schlafen auf dem Campingplatz des Smugglers Inn. Es gibt ein paar Bars und kleine Restaurant in der Stadt, in denen Sie gut essen und die örtliche Küche probieren können. Auch den lebhaften Markt und die Fischereihäfen müssen Sie sich sicherlich (kurz) ansehen.
Angler in Mosambik


Tag 14 : Vilankulos - Bilene


Tagesentfernung: circa 600 km

Heute weiter in den Süden. Über Maxixe und Macia erreiche Sie das alte Städtchen Bilene, wo Sie auf dem Campingplatz Praia do Sol an der Bilene Lagune campen. Bilene ist ein beliebter Badeplatz für die Einwohner von Maputo, die sich am Wochenende an den Stränden erholen wollen. Es ist ein guter Zwischenstopp für die Reisenden zwischen Maputo und den nördlicher gelegenen Badeorten.




Bilene erfreut sich eines schönen Tauchriffs, dem Bilene Reef, aber die Möglichkeiten zum Schnorcheln sind mäßig. Das Wasser der Lagune ist ruhig, und der Strand fällt sanft ab. Sie können einen Boottransfer zur Seemündung buchen. Die Überfahrt dauert etwa 30 Minuten. Der Strand bei der Mündung ist absolut nicht touristisch und nur mit dem Boot zu erreichen.

(Tagesabstand ca. 600 km)
Ponto D'ouro

Tag 15: Bilene - Ponta D' Ouro

Tagesentfernung: circa 300 km

Nach dem Frühstück reisen Sie über Maputo (ca. 300 km) nach Ponta D´Ouro. Ein schwerer Sandweg, bei dem ein Allradantrieb absolutes "Muss" und die echte Allrad-Arbeit nötig ist. Von unserem Agenten vor Ort kriegen Sie aber auch eine detaillierte Karte, sodass Sie den Weg durch den einheimischen Bush von Mosambik doch finden werden. Sie schlafen auf dem gemeinschaftlichen Campingplatz der Stadt.

Tag 16: Ponta D' Ouro, freier Aufenthalt

In Ponta D'Ouro gibt es viele Tauchschulen; die Tauchmöglichkeiten sind hier perfekt. Auch vor Ort: die Organisation Dolphin Encounters bietet Fahrten zu den wilden Delfinen, Sie können selbst mit den Meeressäugern schwimmen. Dies ist eine ganz außergewöhnliche Erfahrung, und wenn Sie die Chance haben, sollten Sie das einmal ausprobieren.
Ponta D' Ouro, Mosambik
Bienenkorbhaeuser in Mosambik

Tag 17: Ponta D' Ouro - Mlilwane

Tagesentfernung: circa 300 km

Nachdem Sie Ihr Dachzelt wieder eingeklappt haben, überqueren Sie die Grenze von Swaziland. Nach einem Besuch der Swazi-Märkte, wo Sie allerlei Kunsthandwerk und Nippes kaufen können, kommen Sie zum Mlilwane Nature Park, dem ersten und größten des Landes. Nachdem Sie den Eingang passiert haben, gehen Sie zum Camp, wo Sie auf dem Campingplatz übernachten. Wollen Sie mal was anderes als das Dachzelt, können Sie vor Ort eine der Unterkünfte reservieren!



Tag 18: Swaziland, Mlilwane


Nehmen Sie morgens früh ein Bad in der warmen Quelle etwas außerhalb des Camps. Bei Sonnenaufgang im warmen Wasser planschen, von einem schläfrigen Impala oder Zebra beobachtet - was will man noch mehr? Es gibt allerdings auch einen "normalen" Swimming-Pool.

Heute haben Sie Zeit, um Ihre "Autobeine" zu lockern: wenn Sie abends vorher reserviert haben, können Sie (auch für absolute Anfänger!) einen frischen Morgenritt zu Pferde machen, quer durch den Park oder mieten Sie ein Mountainbike für eine Fahrradtour zum "Executioners Rock", einer hohen Felsspitze, von der aus früher die weniger Glücklichen herabgestoßen wurden. Es gibt auch verschieden markierte Wanderrouten, so dass Sie auch zu Fuß los können. Es ist eine Erleichterung, so durch die Natur zu  laufen, einfach so, ohne motorisiertes Transportmittel! Obwohl es keine Löwen oder andere Raubtiere gibt, gibt es wohl Krokodile und Nilpferde in den Teichen und Bächen und auch Nilpferde an den Ufern; da dürfen Sie natürlich nicht zu dicht dran kommen!

Tag 19: Swaziland - Johannesburg

Sie verlassen den Mlilwane Nationalpark wieder und können eventuell, nachdem Sie die Zäune hinter sich gelassen haben, noch kurz bei der in der Nähe gelegenen Kerzenfabrik von Malkerns oder der Glasfabrik in Ngwenya vorbeischauen. Dann geht es über Asphaltwege wieder zurück zum Ausgangspunkt Ihrer Reise, dem Flughafen von Johannesburg. Sie haben nun sicher einige schöne Erfahrungen gesammelt! Vor 16:00 Uhr liefern Sie Ihren treuen Allradwagen wieder beim Vermieter ab und fliegen anschließend wieder nach Deutschland, wo Sie am 20. Tag wieder ankommen.
Landschaft von Swaziland, Afrika
Tag 20: Ankunft in Deutschland

Wir sind gespannt auf Ihre Reisegeschichten und erhalten gerne eine Mail mit Ihren Erlebnissen.

Wenn Sie noch Fragen zu dieser Südafrika Rundreise haben, dann senden Sie eine Mail an info@erlebe-suedafrika.de oder rufen Sie uns an unter 02837 - 6638 102. Sie können diese Rundreise mit unserem Buchungsformular buchen.