24 Tage Jeep-Safari-Rundreise

Krüger Nationalpark, Botswana & Sambia

Reiseroute: Johannesburg - Nelspruit - Blyde River Canyon - Krüger Nationalpark - Tshipsie - Selibe Phikwe - Nata - Makgadikgadi - Nata - Kasane - Livingstone (Victoria Falls) - Kasane - Chobe - Moremi - Maun (Okavango Delta) - Makgadikgadi - Palapye - Marakele - Johannesburg

Mit einem Zelt auf dem Dach reisen Sie in etwas mehr als 3 Wochen durch das südliche Afrika. Dabei haben Sie alle Annehmlichkeiten an Bord. Viele Straßen in diesen Ländern sind unbefestigt, ein Allradwagen ist also ein Muss. Um Ihnen so viel Zeit und Mühe wie möglich zu ersparen sind die Campingplätze bereits für Sie gebucht. Da ist sehr praktisch, denn der Tourismus ist hier oftmals noch nicht so weit entwickelt. Außerdem können Sie sicher sein, dass Ihre Route und die Tage gut geplant sind.

Ihre Reise startet im vielfältigen Südafrika, wo Sie zunächst in der Nähe des Krüger Nationalparks übernachten. Sobald Sie in den Park reinfahren, sollten Sie die Sinne schärfen, denn plötzlich können Sie Auge in Auge mit einem Elefanten oder einer Herde Giraffe stehen. Dann überqueren Sie die Grenze zu Botswana, wo Sie unter anderem die ausgedehnten Makgadikgadi Salzpfannen und den berühmten Chobe Nationalpark besuchen. Für ein paar Tage verbleiben Sie in Sambia, wo Sie die überwältigenden Victoria Wasserfälle aus der Nähe sehen werden.

Möchten Sie alle drei Länder besuchen aber Sie haben nur etwas weniger Zeit? Dann schauen Sie sich doch mal unsere 19-tägige Jeep-Safari-Rundreise Südafrika, Botswana und Sambia an.
Reisedauer 24 Tage/ 23 Nächte
Start täglich
Übernachtungen 3 x im Doppelzimmer,
Unterkunft
Komfort 2 & 3 ; ansonsten im Dachzelt Ihres Wagens
Reisekosten € 1980,- p.P. bei 2 Personen
ab € 1555,- p.P. bei 4 Personen
Inklusive Allrad-Mietwagen, Campingausrüstung, alle Kilometer, Campsite-Übernachtungen, 3 Hotel-Nächte (in Vic Falls mit Frühstück, 1 Nacht Halbpension), Straßenkarten, Einführung bei Abholung und Grenzdokumente.
Transport mit dem Allradwagen (inklusive) und Campingausrüstung Exklusive Parkeintritte (ca. 10-15 US$ p.P. pro Tag), Benzin, Zoll, Grenzkosten und eventuell fakultative Foto-Safaris und Okavango-Rundflug, Deckung des Restrisikos, internationale Flüge.
Beim Allinklusive-Tarif entfällt das Eigenrisiko (Preise auf Anfrage).

Tag 1-2: Flug Deutschland - Johannesburg, Umgebung Nelspruit

Tagesentfernung: circa 380 km

Flug nach Johannesburg. Bei Ankunft am Flughafen holen Sie Ihr Gepäck vom Band. Nach dem Zoll wartet unser Vertreter schon auf Sie, um Sie zur Allrad-Vermietstation zu bringen. Diese ist nicht weit vom Flughafen entfernt. Hier können Sie in aller Ruhe Ihre Formalitäten erledigen und Ihren Jeep und natürlich auch Ihre Campingausrüstung kontrollieren. Und dann sind Sie startbereit für Ihr "großes Abenteuer"! Es sind etwa 4 Stunden Fahrt nach Nelspruit, wo Sie in einem gemütlichen Bushcamp verbleiben. Am Nachmittag bleibt Ihnen noch etwas Zeit, um Ihren Allradwagen gut für die kommenden Tage auszutesten. Sie übernachten in der Bushlodge auf Basis von Halbpension, Frühstück und Abendessen sind also inklusive. Heute schlafen Sie noch in einem gewöhnlichen Bett, erst morgen geht's aufs Dach!
Auf dem Bild sehen Sie eines der Zimmer unseres Guesthouses in Nelspruit - eine schöne Alternative falls die Buschlodge bereist ausgebucht sein sollte.
Jeep in der afrikanischen Wildnis

Tag 3: Nelspruit - Blydepoort

Tagesentfernung: circa 200 km

Nach dem Frühstück fahren Sie in Richtung Blydepoort. Die Landschaft wird langsam hügeliger, und Sie sehen immer weniger Verkehr. Dann kommen die Berggipfel in Sicht und die beeindruckende, teilweise bis zu 700 Metern tief ausgeschliffenen Schlucht des Blyde River Canyons. Der Blyde River Canyon ist einer der größten Canyons der Welt, mit spektakulären Naturwundern wie die Three Rondavels, God´s Window und Wonderview. Auf der Spitze der Berge haben Sie das Gefühl, dass Ihnen die Welt zu Füßen liegt. Heute Abend klappen Sie Ihr Zelt auf der Aventura Campsite aus.  Auf dem Campingplatz finden Sie eine Bar, einen Supermarkt und ein kleines Restaurant.

Tag 4: Blydepoort - Krüger Nationalpark

Tagesentfernung: circa 270 km

Heute haben Sie ausreichend Zeit, um auf die Suche nach den Big 5 zu gehen. Neben dem großen Wild gibt es auch viele Giraffen, Impalas, Affen und Zebras in diesem Gebiet. Wenn Sie unterwegs ein Auto am Straßenrand sehen, können Sie fast sicher sein, dass es etwas zu sehen gibt. Im Park können Sie zwischen asphaltierten und unbefestigten Straßen wählen. Achten Sie aber auf Ihre Geschwindigkeit, denn im Park gibt es mehrere Radarkontrollen. Die maximale Geschwindigkeit sind 50 km/h auf asphaltierten Straßen und 40 km/h auf Schotterstraßen. Aber viel schneller werden Sie sowieso nicht fahren, bei allem was Ihnen unterwegs entgegen kommt. Bei den verschiedenen Camps, aber auch auf den Parkplätzen unterwegs, können Sie Halt machen. Heute Abend übernachten Sie in einem der Camps im Krüger Park selbst. Oft gibt es hier Grillmöglichkeiten; mit einem Drink in der Hand und etwas leckerem auf dem Feuer können Sie die bisherigen Eindrücke herllich genießen.
Wildnis des Krueger Nationalparks
Geparden im Krueger Nationalpark

Tag 5: Krüger Nationalpark

Tagesentfernung: circa 150 km

Wenn Sie heute mit einem erfahrenen Ranger auf Tour gehen möchten, dann fragen Sie an der Rezeption des Campingplatzes nach den Möglichkeiten. Oft finden die Gameaktivitäten zu verschiedenen Tageszeiten statt. 

Tag 6: Krüger Nationalpark - Tshipise

Tagesentfernung: circa 275 km

Über das Pafuri-Gate des Krüger Nationalparks machen Sie sich auf den Weg nach Tshipise, einem Campingplatz vergleichbar mit dem in Blydepoort. Unterwegs bekommen Sie ein gutes Bild von der schönen aber sehr einsamen afrikanischen Landschaft der Provinz Limpopo. Die Aussicht ist wunderschön. Hier und da können Sie anhalten, um Ihre Kamera herauszuholen. Wenn Sie am Vortag was zu essen eingepackt haben, können Sie hier eine Pause für ein leckeres Picknick machen.
Landschaft in der Nordprovinz Suedafrikas
Camper in Botswana

Tag 7: Tshipisi - Selibe Phikwe

Tagesentfernung: circa 350 km

Heute steht Botswana auf dem Programm. Zuerst fahren Sie durch die Bergketten des Soutpans Gebirges. Wenn Sie Glück haben können Sie eine herrliche Aussicht genießen. Oft passiert es, dass die Gipfel in Nebel gehüllt sind, aber eigentlich hat das auch etwas geheimnisvolles. Viele Legenden, die sich die Menschen hier erzählen, haben mit diesen nebligen Spitzen zu tun. Sie können es sich richtig vorstellen, wenn Sie die Gipfel sehen.

Sobald Sie die Grenze erreicht und einen Stempel in Ihrem Pass haben fahren Sie in Richtung der Stadt Selibe Phikwe. Heute Abend schlafen Sie nicht in Ihrem Zelt, sondern in einer gemütlichen Lodge, wo Sie auch zu Abend essen können.

Tag 8: Selibe Phikwe - Nata

Tagesentfernung: circa 335 km

Jetzt führt Sie Ihre Reise weiter ins Landesinnere von Botswana. Über Serule und Francistown erreichen Sie Nata, wo Sie auf einem Campingplatz schlafen. Es ist eine ordentliche Fahrt, bei der Sie sich ein gutes Bild von der ländlichen Gegend Botswanas machen können. Unterwegs kommen Sie an kleinen Dörfern vorbei und sehen Menschen auf dem Feld arbeiten. Nata selbst ist ein typisches Pionierstädtchen. Trotz aller Versuche, die hier gestartet werden, sehen Sie doch, dass die Natur hier nie weit entfernt ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten etwas für den nächsten Tag einzukaufen. In der Nähe von Nata finden Sie auch das Nata Bird Sanctuary, welches für die verschiedenen hier lebenden Vogelarten bekannt ist. Fragen Sie herum, ob es irgendwo eine Wasserquelle gibt, denn es ist toll hunderte Flamingos, Pelikane, Enten und Gänse für einen erfrischenden Tauchgang oder einen Schluck Wasser zusammen kommen zu sehen.
das Pionierstaedtchen Nata, Suedafrika
Makgadikgadi Saltzflaechen

Tag 9: Nata, Makgadikgadi Salzflächen

Heute haben Sie einen schönen Ruhetag und können in aller Ruhe die Umgebung erkunden. Sehr zu empfehlen ist ein Besuch der Makgadikgadi Salzpfannen. Diese weißen, großen Salzpfannen sind bekannt für die vielen Gämsböcke, Springböcke und andere einzigartige Tierarten, die es hier gibt. Das weitläufige Gebiet ist wunderschön und riesengroß und umfasst 37000 Quadratkilometer. In diesem Gebiet herrscht eine besondere Atmosphäre, eine eigene Erfahrung die nur schwer zu beschreiben ist und die Sie selber machen sollten. Auf dem Campingplatz, auf dem Sie heute Nacht bleiben, gibt es ein Geschäft, ein Restaurant und ein Schwimmbad.

Tag 10: Nata - Kasane

Tagesentfernung: circa 300 km

Ihre Reise geht weiter nach Kasane. Beachten Sie, dass Sie eine ordentliche Zeit unterwegs sein werden, denn die Straßen sind nicht überall in gutem Zustand. Kasane liegt am Ufer des Chobe Flusses. Wenn Sie gegen Mittag dort ankommen, dann haben Sie noch den ganzen Nachmittag Zeit um etwas zu unternehmen. Sehr zu empfehlen ist eine Bootsfahrt auf dem Fluss; ideal um einfach zu entspannen und die Umgebung einmal auf eine andere Art zu entdecken. Machen Sie den Ausflug zum Ende des Nachmittags, dann können Sie auch noch einen romantischen Sonnenuntergang genießen. Auf dem Campingplatz der Kubu Lodge, eine schöne hölzerne Lodge, die direkt am Wasser liegt und einen schönen Garten hat, klappen Sie Ihr Zelt auf. Wenn Sie heute Abend keine Lust haben zu kochen können Sie im Restaurant etwas essen.

Victoria Falls Suedafrika

Tag 11: Kasane - Livingstone

Tagesentfernung: circa 65 km

Stehen Sie heute früh auf, denn es Zeit für einen Besuch der beeindruckend Victoria Fälle in Sambia. Die Einheimischen nennen diese Wasserfälle auch "Mosi-oa-Tunya". Bezüglich der Übersetzung gibt es verschiedene Meinungen, aber es bedeutet soviel wie "Rauch, der donnert".

Wenn Sie möchten, können Sie mit dem eigenen Auto die Grenze überqueren, aber wir empfehlen Ihnen immer vor Ort einen Transfer zu buchen und das Auto bei der Lodge stehen zu lassen. Das ist in der Regel viel billiger und es ist auch mal schön, sich keine Gedanken über die Route und den Grenzübergang machen zu müssen. Ein Transfer kostet durchschnittlich 55 US$ pro Person. An der Grenze zu Sambia können Sie für circa 50 US$ das Visum kaufen. Es ist praktisch diesen Betrag in Bargeld mitzunehmen. In Sambia angekommen übernachten Sie in einem gemütlichen Guesthouse in prima Zimmern mit Dusche und Toilette, das Frühstück ist im Preis inklusive.

Tag 12: Livingstone

Heute können Sie in Ruhe ausschlafen, frühstücken und dann geht es ins Dorf Victoria Falls. Natürlich zuerst zu den 1.700 Meter breiten Wasserfällen, bei denen das Wasser mehr als 100 Meter in die Tiefe stürzt. Sie kaufen eine Eintrittskarte und betreten den Park. Nach einem etwa 15-minütigen Spaziergang (in Richtung des Lärms und des Wassernebels...) kommen Sie an den Rand dieses Weltwunders. Wenn Sie wirklich nah dran wollen sollten Sie eine Regenjacke dabei haben. Aber auch ohne Regenjacke können Sie den Wasserfall besichtigen: mit dem Helikopter können Sie einen spektakulären Rundflug machen. Noch Adrenalin übrig? Dann rafften Sie doch über den Sambesi: eine der außergewöhnlichsten Raftingtouren der Welt. Da diese abhängig vom Wasserstand sind, können Sie sich stattdessen auch einfach beim Bungee Jumping von einer Brücke stürzen. Eine entspannte Kanu Fahrt auf dem Sambesi (Sonnenauf- oder -untergang), ist aber ebenfalls ein tolles Erlebnis, und die kleinen Märkte lohnen sich auch.
Sonnenuntergang bei den Victoria Falls

Tag 13: Livingstone - Kasane

Tagesentfernung: circa 65 km

Nach dem Frühstück ist es Zeit sich von den Victoria Fällen zu verabschieden und wieder zurück nach Kasane zu fahren. Wenn Sie um die Mittagszeit dort eintreffen haben Sie noch den ganzen Nachmittag Zeit etwas zu unternehmen. Wenn Sie bisher keine Zeit für eine Bootsfahrt hatten dann können Sie dies heute Nachmittag tun. Am Abend schlagen Sie wieder Ihr Zelt auf und schlafen auf dem Dach Ihrer Allradwagens.

Tag 14: Kasane - Chobe Nationalpark

Es ist wichtig, dass Sie heute bevor Sie weiterreisen zunächst einkaufen gehen, denn die kommenden Tage müssen Sie sich selbst versorgen: das Busch Camping beginnt nun richtig. Einer der Höhepunkte Botswanas ist der Chobe Nationalpark, bekannt für seine großen Elefantenherden, die sich am Ufer des Chobe Flusses versammeln. Es bestehen große Chancen, dass Ihnen diese prächtigen Tieren bereits auf dem Weg ins Camp entgegenkommen. Der Campingplatz, auf dem Sie heute Abend Ihr Zelt aufbauen grenzt an den Chobe Fluss. Seien Sie nicht erstaunt, wenn Sie nachts Rascheln oder andere Tiergeräusche hören; diese gehören nun mal zum Busch. Eigentlich ist das nur Spaß, denn so eine einzigartige Erfahrung machen Sie nicht jeden Tag. Natürlich müssen Sie Ihr Essen gut verstauen, wenn Sie nicht möchten, dass Sie am nächsten Morgen wach werden und feststellen, dass eine Hyäne mit Ihrem Frühstück auf und davon ist.
Jeep im Chobe Nationalpark
Elefanten in Botswana

Tag 15: Chobe Nationalpark

Am frühen Morgen können Sie große Gruppen von Elefanten sehen, die herrlich im Wasser des Flusses baden. Es ist wirklich toll diese Tiere in der freien Natur aus solcher Nähe zu sehen. Halten Sie Ihre Kamera bereit, denn Sie werden sicherlich schöne Fotos machen können.

Heute haben Sie den ganzen Tag Zeit um den Chobe Nationalpark zu erkunden und um sich auf die Suche nach den verschiedenen, hier lebenden Tierarten zu machen. Mit einer übersichtlichen Karte können Sie Ihre Route selber planen. Im Chobe Nationalpark liegt Savuti; ein ausgetrockneter Sumpf der sich in ein weitläufiges Weideland verändert hat. Hier finden Sie viele Zebras, Gnus und Büffel die sich das Gebiet als Lebensraum angeeignet haben. Aber sie sind hier nicht alleine, im Laufe der Jahre ist Savuti auch für die große Anzahl an Löwen in diesem Gebiet bekannt geworden. Wieder umgeben von verschiedenen Tiergeräuschen werden Sie heute Abend unter Sternenhimmel in Ihrem Zelt einschlafen.

Tag 16: Chobe - Moremi

Tagesentfernung: circa 165 km

Heute fahren Sie aus Chobe heraus und in den Moremi Park. Es ist ein schöner, aber doch recht schwerer Sandpfad, also Hände ans Steuer. Von Straße kann man hier nicht wirklich sprechen, es sind allemal sandige Spuren über die Sie fahren. Glücklicherweise sind Sie mittlerweile schon einige Zeit mit dem Auto unterwegs und schon ziemlich erfahren, so dass Sie die Strecke ohne Probleme zurücklegen werden. Sie übernachten zwei Nächte auf einem einfachen Campingplatz. Sie erkennen Ihren Platz an einer Nummer auf einem Baum. Sie übernachten mitten im Busch zwischen Nilpferden, Giraffen und Elefanten. Die vorhandenen Sanitäranlagen sind sehr einfach, aber dass Sie mitten im Busch schlafen ist wiederum ein tolles Erlebnis.
Jeep im Moremi Park

Tag 17: Moremi

Moremi ist schlechthin ein Park für Raubtiere. Die großen Katzen, Hyänen, Wildhunde und viele Greifvögel werden hier regelmäßig gesehen. Außerdem laufen hier enorme Anzahlen von Elefanten herum. Der Kwai River und Chief's Island gehen über in das Okavango Delta und sind die besten Gebiete um wild lebende Tiere zu beobachten.

Während Ihres Aufenthaltes können Sie bei einer Pirschfahrt auf die Suche nach Gruppen von Wild gehen. Aber Sie können natürlich auch einfach den Tag mit einem Buch am Pool herrlich genießen...Wenn Sie Glück haben kommt das Wild von selbst herbeigelaufen.

Tag 18: Moremi - Maun (Okavango)

Tagesentfernung: circa 140 km

Über das Süd-Gate verlassen Sie Moremi und reisen zurück in die bewohnte Welt. Unterwegs können Sie hier und da bereits einen Blick auf das süße Wasser eines der berühmtesten Naturschutzgebiete Afrikas werfen; das Okavango Delta. Ein enormes Netz von großen und kleinen Wasserstraßen, das sich über hunderte von Kilometern erstreckt. Es ist der Lebensraum von einer enormen Vielfalt der afrikanischen Tierwelt. Hier können Sie wirklich allem begegnen; von brüllenden Löwen und trötenden Elefanten bis hin zu farbprächtigen Fröschen und knurrenden Nilpferden. Im Okavango Delta gibt es keine Straßen. Wenn Sie die Umgebung erkunden möchten, dann können Sie mit einem kleinen Sportflugzeug einen Rundflug über das Delta machen; eine tolle Erfahrung die Tiere und das Gebiet aus der Luft zu sehen. Sie übernachten heute Nacht auf einem Campingplatz, wo Sie eine herrlich warme Dusche nehmen oder in den Pool tauchen können.

der Mokoro wird als Kanu benutzt

Tag 19: Maun

Heute verlassen Sie den Park. Sie haben glücklicherweise den ganzen Tag Zeit, denn schnell fahren können (und wollen) Sie nicht. Absolut eine schöne Route. Über das Südtor steuern Sie wieder aus dem Park heraus, zurück in die bewohnte Welt. Auf dem Campingplatz von Crocodile Camp oder vergleichbarem, wartet eine warme Dusche, ein herrlicher Swimming-Pool und ein kaltes Bier auf Sie. Sie können optional auch noch einen Tag verlängern (Auto, Camping) wodurch Sie wahlweise einem Rundflug über das Okavango-Delta machen können. Es gibt hier keine Wege, alles findet mit einem kleinen Sportflugzeug statt, oder mit dem sog. Mokoro, dem ausgehöhlten Baumstamm, der als Kanu benutzt wird, durchs Delta. Rechnen Sie mit etwa 70,- US$ inklusive aller "Permits".

Tag 20: Maun - Makgadikgadi Salzpfannen

Tagesentfernung: circa 150 km

Nach zwei Nächten in Maun fahren Sie wieder in Richtung der Salzpfannen, an denen Sie bereits zu Beginn Ihrer Reise vorbeigekommen sind. Dieses Mal kommen Sie am anderen Rand dieser beeindruckenden Fläche aus. Sie haben ausreichend Zeit um den Park und die Nxai Salzpfannen zu sehen. Hier finden Sie auch die berühmten Baines Baobab Bäume. Im 19. Jahrhundert malte Thomas Baines diese Bäume während seiner Entdeckungsfahrt durch Afrika. Heute Abend schlafen Sie auf der Xumaga Campsite (oder ähnliche) mit guten Toiletten und Duschen. Beachten Sie bitte, dass Sie von Maun ab keine Vorräte mehr kaufen können. Sorgen Sie daher dafür, dass Sie genügend bei sich haben.

Den richtigen Weg?
Baobab in Suedafrika

Tag 21: Makgadikgadi - Palapye

Tagesentfernung: circa 350 km

Die Reise geht weiter nach Palapye. Sie durchqueren die Nordseite des zentralen Teils der rauen Kalahari Wüste. Unterwegs bekommen Sie einen guten Eindruck von der endlosen Weite der Salzseen. Etwa 30 km vor dem Ort Serowe sehen Sie das Khama Rhino Sanctuary; einer der wenigen Orte in Botswana, wo Nashörner noch häufig vorkommen. Heute Nachmittag können Sie mit einem erfahrenen Ranger das Gebiet durchqueren, sowohl zu Fuß als auch mit einem offenen Landrover.

Die Straßen sind asphaltiert, aber wegen der vielen Schlaglöcher müssen Sie gut aufpassen. Außerdem wird Ihnen viel Vieh entgegenkommen: Kühe, Esel, Ziegen, Hühner...weshalb Sie natürlich nicht gerade schnell fahren können. Sie übernachten auf einem Campingplatz in der Nähe von Palapye.

Tag 22: Palapye - Marakele Nationalpark

Tagesentfernung: circa 250 km

Heute ist es Zeit sich wieder von Botswana zu verabschieden. Über den Grenzposten Martins Drift fahren Sie zurück nach Südafrika und in Richtung des Marakele Nationalparks. Da der Park sowohl feuchte als auch trockene Gebiete hat, finden Sie hier viele verschiedene Tierarten, und er ist bekannt für seine schöne Flora und Fauna. Auf den hohen Felsen im Süden des Marakele Nationalparks brüten hunderte Kap Geier. Neben diesen leben mehr als 250 verschiedene Vogelarten in diesem Gebiet, darunter auch viele Berglandvögel. Wenn Sie rechtzeitig im Park ankommen, können Sie eine organisierte Mittags-/ Abendfotosafari durch den Park buchen. Am Abend schlagen Sie Ihr Zelt wieder auf und übernachten auf dem Campingplatz des Parks.

Auf den Weg zu den Nationalpark
Campsite ist angesagt

Tag 23: Marakele - Johannesburg, Rückflug

Tagesentfernung: circa 330 km

Nach einer Morgensafari haben Sie ausreichend Zeit, um in aller Ruhe zu frühstücken und Ihre Campingsachen zu säubern. Danach klappen Sie zum letzten Mal Ihr Zelt ein und fahren das letzte Stück bis nach Johannesburg und zur Vermietstation. Sorgen Sie dafür, dass Sie hier zeitig (also vor 16.00 Uhr) ankommen, sodass Sie Ihren Allradwagen während der Öffnungszeiten abgeben können. Packen Sie Sachen, die Sie am Abend und während des Fluges benötigen, in Ihr Handgepäck. Sobald Sie Ihren Mietwagen angegeben haben erhalten Sie einen Transfer zum Flughafen. Meistens haben Sie noch Zeit etwas zu Essen bevor Sie im Laufe des Abends zurück nach Hause fliegen.
Tag 24: Ankunft in Deutschland

Wir sind gespannt auf Ihre Reisegeschichten und erhalten gerne eine Mail mit Ihren Erlebnissen.

Wenn Sie noch Fragen zu dieser Südafrika Rundreise haben, dann senden Sie eine Mail an info@erlebe-suedafrika.de oder rufen Sie uns an unter 02837 - 6638 102. Sie können diese Rundreise mit unserem Buchungsformular buchen.